I. Mit Ü und Nase – 1.Einleitung

Ich überlege. Ich bin kein Hund. Langsam lese ich. Hunde lesen nicht langsam. Ich habe im Wald noch nie Trüffel gefunden. Kein Hund, den ich kenne, kann das. Aber manche Hunde können das. Schweine auch, glaube ich. Ich liebe Hunde mehr als Schweine. Aber Schweine auch. Ich bin kein Vegetarier. Aber ich liebe dennoch Tiere. Und Bücher. Und Sätze darin. Schöne Sätze. Widerborstig-aufregende Sätze. Gedankenvolle Sätze. Witzige Sätze. Ich stoße darauf in Büchern. Wie ein Hund Trüffel findet, wenn er nur lange genug übt. Ich übe, während ich langsam lese, Trüffel zu finden. Zwischen den Buchdeckeln.

Und leg sie dem hin, der Trüffel mag.

Das war die erste Einleitung. Ich übe noch.

 

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3 Gedanken zu “I. Mit Ü und Nase – 1.Einleitung

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