Alles ist alles ist immer wieder

Die Windmühlen in mir, das Anrennen, der gelegentliche Sieg.

Draußen ist, was es ist.

Zwischen Häusern Wäscheleinen und Zebrastreifen.

Es gelingt mir bisweilen, bei offenen Augen zu träumen.

Ich versetze die Bilder, mich.

Und lege die Rüstung an. Besteige mein Pferd.

Draußen um mich herum die U-Bahn, der Lärm,

in mir die Musik.

In diesem Leben jederzeit begrenzt unbegrenzt.

Sancho Pansa neben mir, verrät mir das Geheimnis,

auf seinem Esel, ein wenig langsamer als ich.

Er wartet.

Ich reite an.

Heute sind sie Riesen. Ihre Schatten in der Sonne.

Bei bedecktem Himmel über mir.

Morgen sind sie vielleicht besiegt.

Morgen vielleicht.

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10 Gedanken zu “Alles ist alles ist immer wieder

      • Wie hieß noch mal der olle spanische Edelmann, der mit den Windühlen kämpfte? Rosinante und die Pansen?
        – Quatsch. Don Quijote habe ich geschätzte fünf- bis zehn Mal gelesen. Aber nicht die Kinderbuchausgabe:-)

      • ich gefühlte ungeschätztmal. ABER aktuell habe ich keine Ausgabe (weder für Kinder noch für große Kinder). Können Sie mir eine empfehlen?

      • In der Tieck-Übersetzung? Glaube ich, ist beim Fischer Taschenbuch Klassik erhältlich. Neuübersetzung von Hanser Verlag, etwas teurer, lohnt sich aber!

  1. …einfach weiter kämpfen zwischen Wäscheleinen und Ubahn Lärm / zwischendurch Schokolade und ein Blick dahinein:
    Miguel de Cervantes: Der geistvolle Hidalgo Don Quijote. Aus dem Spanischen von Susanne Lange. Hanser, München. 2 Bde,/ herzlich gutes.

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