Kurz vor 15 Uhr, volle Mondstärke.

Sehr geehrte Frau Knobloch,

im Grunde eine gute Idee, mir einen Kleinstmond zukommen zu lassen. Nein, wirklich, wir Hunde und Hundzugeneigte haben diese geradezu mystische Verbindung zu ihm da oben. Nur, und jetzt wird es peinlich, gibt es noch einen ganz banalen astronomischen Einfluss, der sich just in dem Moment, als ich mir das schöne Dinge unter mein Kopfkissen steckte, -Sie müssen wissen, dass ich mich malad in der Matratzengruft horizontal eingerichtet habe-, geltend gemacht hat und bei mir eine unkontrollierbare Ebbe, doch dieses Mal Flut, nach einigen Tassen Kamillentee kein Wunder, auslöste und dieses schreibe ich Ihnen kurz, damit Sie Zeuge meiner Höflichkeit aber auch meiner Bredouille werden, in der ich mich momentan befinde. Dieses „Naturereignis“ erlebte ich zuletzt im zarten Vorschulalter eines Spätentwicklers, als an Jahren mit 21.

Ich melde mich mit einem Lagebericht, in trockenen Tüchern, umgehend zur nächsten trockeneren Mondphase.

Ein wenig feucht so im Ganzen, doch nicht hinter den Ohren

Ergebenst, Ihr Herr Hund

Es geht abwärts mit Herrn Hund – Ins Archiv V: Wiederholung und Ende.

Hatte ich es einmal gelesen? Nur Krisen führen zu Erkenntnis? Wenn es ganz dicke kommt, lernen wir erst etwas? Das ist natürlich Quatsch. Warum nicht die gute alte Trockenübung, warum nicht üben üben üben, büffeln büffeln büffeln? Mit der Methode ist es mir gar nicht so schlecht ergangen. Den ein oder anderen Vokabeltest konnte ich ganz erfolgreich gestalten. Frag mich mal ruhig einer ab! „Dominus domini domino dominum domino“. Doch Boah!, jetzt bin ich froh, dass das keine face to face-Situation ist, sonst könnte wirklich einer mich abfragen wollen und ich müsste offline beweisen, was ich so leichtfertig behaupte. Aber nein, wirklich, ich war nicht schlecht. Und zwar nach dem Prinzip Wiederholung. Da war keine Krise, die mir Deklinationen und Konjugationen beigebracht hätte. Einmal linke Seite verdecken, einmal die rechte, fünfzehn Reihen hinab und nochmal von vorn und nochmal von vorn. Keinen Text, den ich so oft las wie mein kleines Vokabelheft.

Vielleicht geht es bei Krisen um ein anderes Lernen, existentiellere Dinge als Latein, in der Hinsicht totes Wissen, denn komme dem Leben mit einer a-, o- oder u-Deklination und es grinst dich an, tritt dir in den Arsch, spuckt dich aus und lässt dich mit deiner klassisch-humanistischen Schulausbildung reichlich blöd aussehen.

Eine weitere Sache, die man mir versuchte, beizubringen. Das ist noch gar nicht solange her. Unser Gehirn funktioniere nach dem Prinzip „Miss Monneypennie“. Alles komme rein, muss aber erst an Monneypennie vorbei. Die entscheidet, was wichtig ist für den Moment, was nicht. Der Rest, ab in die Ablage. Hat schon einmal irgendjemand bei Monneypennie Unordnung bemerkt? Nein, da hat alles seinen Platz. Ein hervorragendes Ablagesystem, das Monneypennie da hat. Nichts geht verloren. Wenn der Zeitpunkt kommt, an dem die Information wichtig sein könnte, sie findet sie und stellt sie zur Verfügung. Sie ist schon sehr patent, die Miss Monneypennie.

Nur ein klitzekleines Problem bei der Sache: Scheiße nochmal, sehe ich aus wie James Bond. Die könnte mir sonstwelche Informationen zu- und aufbereiten. Ohne die Ausbildung zum Wie-befreie-ich-mich-aus-brenzligen-Situationen-Spezialisten mit der Lizenz zum Rette-die-Welt, wüsste ich mit irgendwelchen Plänen und Uiuiui-haste-nicht-gewußt-Informationen nichts anzufangen. Käme die Krise, und es müsste dabei nicht einmal ein Glatzkopf mit Katze im Spiel sein mit dem Klischeefinger auf dem Knopf, würde ich höchstens mein altes Vokabelheft aus der Tasche ziehen. Der lacht sich doch tot. (Tut er leider nicht. Nein, der Katzenfreund lacht zwar, vielleicht bedauert er mich sogar, dann aber drückt er tatsächlich. Angenehmer Nebeneffekt für ihn: darauf stehen die Bikinischönheiten und nicht auf den mit dem Vokabelheft)

Lassen wir das. Ich gestehe zu, mein Gehirn arbeitet wie die Vorzimmerdame von MI6, doch mir fehlt Ausbildung (und Aussehen), um pronto und gleich umsetzen zu können, wofür laut Aktenvermerk nur noch 48 Stunden Zeit ist. Wahrscheinlich käme ich in der Zeit nicht einmal bis zum Bahnhof, während James in der Südsee. Arktis oder den Schweizer Alpen sein Tagespensum, Ladies flach- und böse Jungs umzulegen, längst erfüllt hat und er zum angenehmeren Teil übergehen kann, Ladies flach und böse Jungs umlegen. Doch ich wollte, wollte unbedingt und könnte jedem die Kinotickets vorlegen, die beweisen, ich habe im Sommer 83 in einer Woche fünfmal Octopussy gesehen. Sage niemand, ich wäre nicht lernwillig gewesen. In diesem Sommer hätte ich jede Atombombe fristgerecht entschärft, unter erschwerten Bedingungen, nämlich in Clownsschuhen, der Star der Manege, ich. Dann war der Sommer vorbei. Und bis auf die erschwerten Bedingungen, ja, ich meine die Clownschuhe ist von der Agenten-Ausbildung nichts geblieben. Nur die Bomben wurden gefährlicher.

Womit wir den Kinosaal wieder verlassen und ins grellbunt-graue Leben zurückfinden. Damals hatte es noch einige Stunden gebraucht, bis ich die Verfolgungsjagden und Weltherrschaftsphantasien abschütteln konnte. Diese Wirkung auf mich haben Filme nicht mehr, was ein wenig schade ist.

Da steh ich also draußen bzw. drin, voll drin im Leben und bin kein Agent und komme in Situationen, die mir Haut und Haare abverlangen und entweder habe ich alles vergessen oder verschlampt, was meine Monneypennie so mühsam über die Jahre archiviert hat oder ich bin jetzt gerade nicht so ganz konzentriert und durch mein Hirn rudelt eine Meute junger Hunde, nichts bleibt an seinem Platz, was dann ganz angenehm und putzig ist, wäre es so, aber es können natürlich auch keine Welpen sein, sondern Orks, übler Mundgeruch und so sieht es bei mir drinnen dann auch aus. Oder, ganz einfach, diese Situation ist neu, nicht einfach zu händeln und sicher nicht zu umgehen.

Und wenn eines davon zutrifft oder auch alles drei gleichzeitig, dreht es sich in 95% der Fälle um eine Frau. Da ist Monneypennie solidarisch mit ihrem Geschlecht und alles, was mir bereitstehen sollte an Maßnahmen und Gegenmaßnahmen ist Fopp, ein Placebo. Wenn es gut läuft (höre ich da jemanden lachen?), brauche ich mich nur treiben lassen. An irgendein Ufer, Blaue Lagune oder Teufelsinsel, werde ich schon gespült werden. Wenn nicht so gut, kommt im besten Fall noch Poesie bei raus. In der Regel aber ist man ein Fall für die Kehrwoche. Wie das mit der Kehrwoche so läuft, alle drei Wochen wieder. Wie schnell so Schmutz sich ansammeln kann, man glaubt es nicht. Und bevor man eine Lust darauf bekommt, sich ständig hinterherzufegen, wechselt man schnellstens die Gegend und kommt unter, wo es keine Kehrwoche gibt.

Erspart die Ausschilderung meiner Kehrwoche. ich hab sie sehr lange praktiziert und hinterhergeräumt und oft zu mir selbst gesagt, jetzt ist gut. Doch hatte der Besen noch genug Borsten. Und ja, ich hatte meinen Putzeimer. Es wachsen einem aber letztendlich die Krisen, die eigentlich nur die Eine ist, über den Kopf. So ein borstenarmer Besen und so ein kleiner roter Eimer geben auch einmal ihren Geist auf, kommen nicht mehr hinterher. Der Schmutz bleibt liegen.

Man sagt Ende, sagt es öfters, meint es aber noch nicht und hat eine Kehrwoche nach der anderen. Und wenn es am Anfang der Reiz des Neuen gewesen ist,  versinkt er irgendwann, wenn man Glück hat, in der Monotonie und Banalität und keine Kehrwoche kriegt das mehr blank. In so einer Phase hilft einem das Gähnen und die Langeweile, keine konkrete Krise, denn derer waren ja viele.

Und man will nur woanders, wo kein Schmutz ist, einmal tüchtig ausschlafen und aufstehen und dort bleiben, neu ausgeruht. Hat man etwas gelernt? Keine Ahnung. Ich langweile mich nicht mehr so. Das ist schon viel.

In so einer Situation, nach dem vierten und noch vor dem endgültigen Ende findet sich zumeist, wenigstens das, der passende Soundtrack. Die Doors mag ich immer noch, trotz der zahlreichen Wiederholungen. Mein Rekord liegt für dieses Lied bei fünf Durchgängen am Stück. Die Situation war danach, seinerzeit. Jetzt höre ich es anders.

Fünfzig Schalen Earl Grey

Es hätte sein Tag sein können, hundertster Beitrag, Jubiläum, doch vor dem Spiegel, er war gerade dabei, sich zu diesem feierlichen Anlass eine Fliege zu binden, was ihm nicht leichtfiel,  die Weste hatte er sich geliehen, da sah er die schimmernde Schemenhaftigkeit des Spiegelbild und was er bei diesem Anblick befürchtete, wurde kurz darauf bestätigt, durch mich, denn niemand kannte ihn besser: dieser Text litt unter Naürluchitis, galoppierende Inhaltsleere.  So wollte er sich nicht zeigen. Ich verstehe das gut und nehme darauf Rücksicht. Deswegen habe ich sowohl den Titel, als auch die Schlagworte soweit geändert, dass der Text unerkannt bleiben kann. Selbst das angehängte Bild kann nur sehr verfremdet wiedergegeben werden. Es würde über seinen Zustand zu viel preisgeben. Hierbei kann ich ihm helfen, dass er in der Öffentlichkeit nicht bloßgestellt wird.

Gehört_nicht_zum_Text

Der Text fühlt sich ziemlich beschissen, verständlicherweise. Das ist ganz etwas anderes als Textläuse und nicht mit einem handelsüblichen Schampoo zu beseitigen.

Naürluchitis ist, muss man wissen, eine sehr hartnäckige Krankheit und im Grunde nicht zu behandeln. Die Forschung konnte zwar ein Präparat entwickeln, Sarazin, doch befindet sich dieses Medikament noch in dem Stadium, dass es bislang nur an Versuchstexten ausprobiert wurde. Texte, wie meiner, müssen mit Inhalstleere leben. Und ich befürchte, gerade dieser, der mich auf eine neue Stufe hätte tragen sollen, wird unter diesem Leid zusammenbrechen. Das Hoffnungsfrohe, in freudiger Erwartung stehende anlässlich des Jubiläums, das ich und seine lieben Leser mit ihm begehen wollten, mit Luftschlangen, ein paar Tellern mit Häppchen und ausgegrabenen James Last-Langspielplatten, wurde jetzt mit dieser Krankheit konfrontiert und führte zwangsläufig bei Beitrag Nummer 100 zu Depressionen. Ich weiß nicht, ob es mir gelingen wird, ihn aufzurichten. Im Moment ist er ruhig.

Wenn ein Text inhaltsleer ist, im schlimmsten Fall sogar chronisch. dann ist er isoliert von der Welt, der er nichts zu sagen hat und die mit einem gewissen Recht auch nicht verstehen kann. So ein Text, aus der Welt geworfen, sieht seine Existenz als sinnlos an. Das kann ich gut verstehen. Und wenn, wie in diesem Fall die Erwartungshaltung besonders hoch gewesen ist, wird es besonders schlimm. Er wird sich fragen, was aus ihm jetzt noch werden kann? Ich versuche mein Bestes, lese ihn mehrmals am Tag, sage bei jedem zweiten Satz „WOW“ oder „AHA, bedenkswert“, und lerne ihn sogar auswendig, um ihn mir beim Duschen oder Brötchenholen selbst vorzutragen. Doch das wird auf Dauer nicht helfen. Er durchschaut mich und wirft mir vor, ich würde ihm etwas vormachen. Außerdem macht er mirVorwürfe, ich hätte ihn ja so verzapft, was nicht so ganz falsch ist, worunter aber mittlerweile unsere Beziehung leidet. Und es kommt noch hinzu die Feindseligkeit, mit der er wahrnimmt, dass ich mich um neue Texte bemühe.

Es hätte ein Festtag werden sollen. Jetzt ist es die Hölle.

Mein Text und ich, wir entfremden uns von einander, befürchte ich. Ich sehe das kommen, ich werde es sein, der geht, um irgendwo als Autor neu anzufangen, weit weg von ihm. Gelegentlich hatte ich sogar daran gedacht, ihn einfach zu löschen, so sehr war ich von der Situation überfordert. Aber ich liebe ihn ja, meinen Text. Was würde er auch ohne mich machen? Ich bin ja der Einzige, der ihm noch ein wenig Aufmerksamkeit entgegenbringt.

Jetzt wollen wir gemeinsam versuchen, aus dieser Situation das Beste zu machen, mit Naürluchitis irgendwie zu leben. Dafür fahren mein Text und ich sogar im Oktober nach Frankfurt, wo der deutschlandweit größte Kongress zu Naürluchitis stattfinden wird. Dort werden wir von Leidensgenossen und Gleichgesinnten notwendigen Zuspruch erhalten, so hoffen wir zumindest. Und lernen von Anderen, mit Inhaltsleere zu leben. Es gibt zahlreiche Beispiele von Texten, die mit dieser Krankheit nicht nur leben, sondern auch in bescheidenem Rahmen Erfolg erfahren, wenngleich die Liste derer sehr kurz ist. Doch es gibt sie.

Nein, ich verlasse ihn nicht. Er ist mein Text. Zusammen stehen wir das durch.

Dennoch, dieser Vorfall und auch schon bereits Gespräche zuvor, die ich mit einem Freund führte, bringen mich zu der Entscheidung, in den Beiträgen 102 bis ….. mich ernsteren Themen in ernsterem Ton zuzuwenden. Ich hoffe, dabei nichts an Glaubwürdigkeit und Leserschaft zu verlieren.

Wäre ja gelacht, wenn mir das nicht gelingen sollte.

Für gesunden nachhaltigen Humor

So spassig auch der Tag, ist da doch dieses Gefühl, alles irgendwie ein wenig fad und abgeschmackt, wenig originell, künstlich. Das Nachhaltige wird vermisst. Ein Humor, der an seiner kurzweiligen Oberflächlichkeit krankt. Es findet sich kein Mehrwert. Abhilfe täte not, und notwendig deshalb, zu klären, welches sind die Ursachen? Lachen war einmal gesund und ist es seit langer Zeit nicht mehr; es fehlt vieles, Qualität, nicht zuletzt aber die befreiende Wirkung des Lachens

Zu diesem Dilemma bot jetzt eine Studie des ernährungswissenschaftlichen Instituts von Lüdenscheid die vielleicht entscheidenden Erkenntnisse: es würde, besagt sie, die Qualität der zum Frühstück verspeisten Clowns längst nicht mehr den hohen Standards früherer Tage entsprechen, als zu Zeiten einer Nahversorgung, man sich die bekömmlichen Spassmacher noch vom im Ort gastierenden, die wohlfeile Ware in einer feierlichen Auktion anbietenden Zirkus mit der Sackkarre abholen konnte. Das Leuchten von Kinderaugen, deren erfrischendes Lachen am Vorabend ein Gütesiegel. morgens verspeist der vom Vater fein säuberlich zerlegte Clown, ist mittlerweile reine Nostalgie. Denn mittlerweile ist der durchschnittliche Endverbraucher gezwungen in den Supermärkten zu namenlosen Produkten zweifelhafter Herkunft greifen zu müssen. Es sind zwar jedem schon einmal auf Autobahnen die Lebendwarentransporter begegnet, deren Weg durch ganz Europa führt, bis das Produkt, fast nur noch dem Namen nach ein Clown, letztlich dem Schlachten und Ausnehmen zugeführt, in der Tiefkühltheke des heimischen Supermarkts landet. Doch ist es für den Konsumenten zu einer Sensibilisierung bei diesem Thema und letztlich einer Änderung seiner Gepflogenheiten, die nicht nur darin bestehen, immer noch reflexartig bei Witzen von Oliver Pocher und ähnlichen zu lachen, sondern auch bei der ersten, der wichtigsten Mahlzeit des Tages einzig auf die Herkunft der Müslisorte und des Schokobrotaufstrichs zu achten,  ein weiter Weg.

Was die Studie ebenfalls ans Licht brachte, war, dass, um Kosten zur Maximierung der Marge zu drücken, die Bedingungen für diese Clowns in den Aufzuchtsbetrieben bis auf das Notwendigste reduziert beileibe kein Spass für diese darstelle. Da fänden sich auf wenigen Quadrametern unter hygienisch miserablen Bedingungen Clowns zusammengepfercht und die daraus resultierenden Verhaltensauffälligkeiten würden in der Regel unter Einsatz von Lachgas unterbunden. Da aber das gequälte Lachen des Geschöpfs Clown der Konsument nie zu Gesicht bekäme, rühre diese Grausamkeit keinen, solange nur die tägliche Ration an Humor gewährleistet wäre.

Was in der Produktionskette verborgen bliebe sei zudem, ob es sich bei den Produkten nicht um Imitate, also etwa um Steuerberater, Lokalpolitiker oder Comedians handle, denen nur clowneske Zusätze beigemischt wurden; eine Angabe auf den Verpackungen ist ja bis jetzt nicht vom Staat verlangt.  An beiden Enden der Nahrungskette ist also einiges, das unbedingt der gesetzlichen Kontrolle bedarf.

Solange das nicht geregelt ist, kann dem, der es sich leisten kann, nur geraten werden, ausschließlich Clowns von regionalen Biobauerhöfen zu konsumieren. Eine entsprechende Auflistung findet sich sich auf der Webseite des Verbandes „Lach-dich-gesund, Bioclown-Anbau E.V.“. Auf dieser Seite finden sich zudem Tipps, woran man frische Clowns, sofern sie nicht bereits industriell verarbeitet und zerlegt sind, erkennen kann: geht die rote Nase bereits ins Bläuliche über, ist von einem Verzehr abzusehen. Ebenso lag der Clown, falls die weiße Schminke bereits Risse zeigt oder ablättert, schon über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus in der Theke.

Darüber hinaus kann nur der Rat sein, auf den Clown zum Frühstück erst einmal zu verzichten und so seinen Einfluss auf die Produktionsbedingungen geltend zu machen: denn wo hier nicht mehr gelacht wird, kann dort nichts verdient werden. Und so wird man sehen, wem am Ende das Lachen im Halse stecken bleibt.