Es geht abwärts mit Herrn Hund – Ins Archiv V: Wiederholung und Ende.

Hatte ich es einmal gelesen? Nur Krisen führen zu Erkenntnis? Wenn es ganz dicke kommt, lernen wir erst etwas? Das ist natürlich Quatsch. Warum nicht die gute alte Trockenübung, warum nicht üben üben üben, büffeln büffeln büffeln? Mit der Methode ist es mir gar nicht so schlecht ergangen. Den ein oder anderen Vokabeltest konnte ich ganz erfolgreich gestalten. Frag mich mal ruhig einer ab! „Dominus domini domino dominum domino“. Doch Boah!, jetzt bin ich froh, dass das keine face to face-Situation ist, sonst könnte wirklich einer mich abfragen wollen und ich müsste offline beweisen, was ich so leichtfertig behaupte. Aber nein, wirklich, ich war nicht schlecht. Und zwar nach dem Prinzip Wiederholung. Da war keine Krise, die mir Deklinationen und Konjugationen beigebracht hätte. Einmal linke Seite verdecken, einmal die rechte, fünfzehn Reihen hinab und nochmal von vorn und nochmal von vorn. Keinen Text, den ich so oft las wie mein kleines Vokabelheft.

Vielleicht geht es bei Krisen um ein anderes Lernen, existentiellere Dinge als Latein, in der Hinsicht totes Wissen, denn komme dem Leben mit einer a-, o- oder u-Deklination und es grinst dich an, tritt dir in den Arsch, spuckt dich aus und lässt dich mit deiner klassisch-humanistischen Schulausbildung reichlich blöd aussehen.

Eine weitere Sache, die man mir versuchte, beizubringen. Das ist noch gar nicht solange her. Unser Gehirn funktioniere nach dem Prinzip „Miss Monneypennie“. Alles komme rein, muss aber erst an Monneypennie vorbei. Die entscheidet, was wichtig ist für den Moment, was nicht. Der Rest, ab in die Ablage. Hat schon einmal irgendjemand bei Monneypennie Unordnung bemerkt? Nein, da hat alles seinen Platz. Ein hervorragendes Ablagesystem, das Monneypennie da hat. Nichts geht verloren. Wenn der Zeitpunkt kommt, an dem die Information wichtig sein könnte, sie findet sie und stellt sie zur Verfügung. Sie ist schon sehr patent, die Miss Monneypennie.

Nur ein klitzekleines Problem bei der Sache: Scheiße nochmal, sehe ich aus wie James Bond. Die könnte mir sonstwelche Informationen zu- und aufbereiten. Ohne die Ausbildung zum Wie-befreie-ich-mich-aus-brenzligen-Situationen-Spezialisten mit der Lizenz zum Rette-die-Welt, wüsste ich mit irgendwelchen Plänen und Uiuiui-haste-nicht-gewußt-Informationen nichts anzufangen. Käme die Krise, und es müsste dabei nicht einmal ein Glatzkopf mit Katze im Spiel sein mit dem Klischeefinger auf dem Knopf, würde ich höchstens mein altes Vokabelheft aus der Tasche ziehen. Der lacht sich doch tot. (Tut er leider nicht. Nein, der Katzenfreund lacht zwar, vielleicht bedauert er mich sogar, dann aber drückt er tatsächlich. Angenehmer Nebeneffekt für ihn: darauf stehen die Bikinischönheiten und nicht auf den mit dem Vokabelheft)

Lassen wir das. Ich gestehe zu, mein Gehirn arbeitet wie die Vorzimmerdame von MI6, doch mir fehlt Ausbildung (und Aussehen), um pronto und gleich umsetzen zu können, wofür laut Aktenvermerk nur noch 48 Stunden Zeit ist. Wahrscheinlich käme ich in der Zeit nicht einmal bis zum Bahnhof, während James in der Südsee. Arktis oder den Schweizer Alpen sein Tagespensum, Ladies flach- und böse Jungs umzulegen, längst erfüllt hat und er zum angenehmeren Teil übergehen kann, Ladies flach und böse Jungs umlegen. Doch ich wollte, wollte unbedingt und könnte jedem die Kinotickets vorlegen, die beweisen, ich habe im Sommer 83 in einer Woche fünfmal Octopussy gesehen. Sage niemand, ich wäre nicht lernwillig gewesen. In diesem Sommer hätte ich jede Atombombe fristgerecht entschärft, unter erschwerten Bedingungen, nämlich in Clownsschuhen, der Star der Manege, ich. Dann war der Sommer vorbei. Und bis auf die erschwerten Bedingungen, ja, ich meine die Clownschuhe ist von der Agenten-Ausbildung nichts geblieben. Nur die Bomben wurden gefährlicher.

Womit wir den Kinosaal wieder verlassen und ins grellbunt-graue Leben zurückfinden. Damals hatte es noch einige Stunden gebraucht, bis ich die Verfolgungsjagden und Weltherrschaftsphantasien abschütteln konnte. Diese Wirkung auf mich haben Filme nicht mehr, was ein wenig schade ist.

Da steh ich also draußen bzw. drin, voll drin im Leben und bin kein Agent und komme in Situationen, die mir Haut und Haare abverlangen und entweder habe ich alles vergessen oder verschlampt, was meine Monneypennie so mühsam über die Jahre archiviert hat oder ich bin jetzt gerade nicht so ganz konzentriert und durch mein Hirn rudelt eine Meute junger Hunde, nichts bleibt an seinem Platz, was dann ganz angenehm und putzig ist, wäre es so, aber es können natürlich auch keine Welpen sein, sondern Orks, übler Mundgeruch und so sieht es bei mir drinnen dann auch aus. Oder, ganz einfach, diese Situation ist neu, nicht einfach zu händeln und sicher nicht zu umgehen.

Und wenn eines davon zutrifft oder auch alles drei gleichzeitig, dreht es sich in 95% der Fälle um eine Frau. Da ist Monneypennie solidarisch mit ihrem Geschlecht und alles, was mir bereitstehen sollte an Maßnahmen und Gegenmaßnahmen ist Fopp, ein Placebo. Wenn es gut läuft (höre ich da jemanden lachen?), brauche ich mich nur treiben lassen. An irgendein Ufer, Blaue Lagune oder Teufelsinsel, werde ich schon gespült werden. Wenn nicht so gut, kommt im besten Fall noch Poesie bei raus. In der Regel aber ist man ein Fall für die Kehrwoche. Wie das mit der Kehrwoche so läuft, alle drei Wochen wieder. Wie schnell so Schmutz sich ansammeln kann, man glaubt es nicht. Und bevor man eine Lust darauf bekommt, sich ständig hinterherzufegen, wechselt man schnellstens die Gegend und kommt unter, wo es keine Kehrwoche gibt.

Erspart die Ausschilderung meiner Kehrwoche. ich hab sie sehr lange praktiziert und hinterhergeräumt und oft zu mir selbst gesagt, jetzt ist gut. Doch hatte der Besen noch genug Borsten. Und ja, ich hatte meinen Putzeimer. Es wachsen einem aber letztendlich die Krisen, die eigentlich nur die Eine ist, über den Kopf. So ein borstenarmer Besen und so ein kleiner roter Eimer geben auch einmal ihren Geist auf, kommen nicht mehr hinterher. Der Schmutz bleibt liegen.

Man sagt Ende, sagt es öfters, meint es aber noch nicht und hat eine Kehrwoche nach der anderen. Und wenn es am Anfang der Reiz des Neuen gewesen ist,  versinkt er irgendwann, wenn man Glück hat, in der Monotonie und Banalität und keine Kehrwoche kriegt das mehr blank. In so einer Phase hilft einem das Gähnen und die Langeweile, keine konkrete Krise, denn derer waren ja viele.

Und man will nur woanders, wo kein Schmutz ist, einmal tüchtig ausschlafen und aufstehen und dort bleiben, neu ausgeruht. Hat man etwas gelernt? Keine Ahnung. Ich langweile mich nicht mehr so. Das ist schon viel.

In so einer Situation, nach dem vierten und noch vor dem endgültigen Ende findet sich zumeist, wenigstens das, der passende Soundtrack. Die Doors mag ich immer noch, trotz der zahlreichen Wiederholungen. Mein Rekord liegt für dieses Lied bei fünf Durchgängen am Stück. Die Situation war danach, seinerzeit. Jetzt höre ich es anders.

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66 Gedanken zu “Es geht abwärts mit Herrn Hund – Ins Archiv V: Wiederholung und Ende.

  1. Sie haben die Clownsschuhe noch von der damaligen Ausbildung? Ja, wunderbar! Darauf läßt sich doch die erste klitzekleine Weltherrschaft locker aufbauen. Und wenn jemand mit Kehrwoche nervt, dengelnse mit den Schuhen paarmal ordentlich gegen’s Treppengeländer, da hört die Frau Kächele dann schon, wie fleißig Sie fegen. Und wenn Große Kehrwoche ist, klingts wie’s durchfeudeln. Weil Kehrwoche macht man ja nie für sich, immer nur für die Feau Kächeles dieser Welt. Aufmunternde Grüße, Ihre Frau Knobloch, nicht verkächelt.

    • Sind es nicht Clownsschuhe, mit denen ich durch die Blogwelt stapfe. Ja, die sind mir erhalten geblieben. Nicht die Kehrwoche. Die nicht, nicht hier. Es fehlt mir diese Welt ein wenig, wo das noch praktiziert wird. Wie gerne habe ich Schnee geschaufelt, immer ganz früh am Morgen, das unberührte Weiß und ich darin mit meiner Schaufel und der Fellohrmütze auf dem Kopf. Das gefiel mir. Schlimm?
      Sie wissen hoffentlich, dass mit der Kehrwoche im Text etwas anderes gemeint war?

      • Ich habe Sie noch nie in Clownsschuhen gesehen, lieber Herr Hund. Deswegen ja der Tipp mit der Rumdengeley. Die Schneeschaufelsucht hingegen, die teile ich. Ich schippe immer, wenn’s denn mal schneit hier im Lippischen; die ganze Nachbarschaft frei. Sie wissen ja:Winterkind.
        Ich meine schon, Ihre Kehrwoche richtig verstanden zu haben. Deswegen die Aussage, daß man die eigentlich nicht für sich selbst, sondern wegen anderen macht. Anpassen, einfügen und dergleichen. Söllte ich gänzlichst danebenliegen… oh, ein Waschbär…

      • Ein Waschbär oder doch meine Fellohrmütze. Die hat, muss sie ja auch haben, diesen Freiheitsdrang. Ist sie’s. würde ich Sie bitten, sie in den nächsten Fernreisebus nach Hause zu setzen. Mir wird langsam kalt um die Ohren. Und außerdem ohne sie fühle ich mich so gar nicht individualistisch.

        P.S. Wenn die goldenen Zeiten anbrechen mit mir als Weltherrscher, sollen Sie eine Schneemaschine bekommen.

      • Alleine für dieses eventuelle Möglichpees, würde ich sie Ihnen höchstselbstpersönlich zurückbringen. Aber es war nicht Ihre Mütze, tut mir leid. Es war noch nichtmal ein Waschbär. Eine Katze…

        So, und eines tackern Sie sich jetzt ein für allemal hinter die Lauschläppchen, auch wennse kalt sind: Individualistischer als Sie, das geht ja wohl kaum. Ich kenne niemanden sonst mit Karpfenfreund undoder Tischer. Abgesehen von Ihrem einzigartigem Humor und Ihrem Bewohlwortungsvermögen. So, jetzt müßten die Ohren schlackern.

      • Die Götter wissen, ich hab es nicht auf dieses Kompliment angelegt. Geschmeicheltschlackernde Ohren und errötende Wangen verpacke ich umgehend in die mir über den Kopf ziehende Mütze, die just in diesem Moment durch die Tür kommt…..kommst du wohl her…..hab ich Dich!

      • Das wissen nicht nur die Götter, sondern auch Ihre Leser, mein lieber Herr Hund. Das Schlackererrötbild hingegen, das gefällt. Freundliche Grüße, Ihre Frau Knobloch.

    • Hey Ho! Darf ich mal kurz stören?….Ich will nicht nur auch einen Knoblochschen Duden,(wie unlängst bei der Frau Knobloch von mehreren Leuts gewünscht,sondern auch einen Briefwechsel – Frau Knobloch und Herr Hund. Zwei Könner,aber nicht Müsser. (Scheißherz(und Scheißformulierung) ) Hochachtungsvoll(und das schon am frühen Morgen) Mensch Päddra. Hicks. Vielleicht liest das garkeiner mehr?

      • Da ich unpässlich bin (und verdammt, es liegt nicht an übermäßigem Verzehr von Apfelmus), ist wenigstens einer da. Und der freut sich über das Ansinnen.

      • Ach Sie wieder, liebe Mensch Päddra, mit Ihren bonfortionös verpackten Bewohlwortungsideen! Danke hierfür. Soll ich einfach mal den Anfang machen und einen hochoffizinösen Verdammtunpäßlichkeitwegfüllerbrief an den so geschätzten Herrn Hund klickerdiklacken?! Oder wie dachten Sie? Ich hätte auch Büttenpapier hier…

      • Warum werden eigentlich immer nur Briefwechsel veröffentlicht und nie Paket- oder Päckchenwechsel? Das könnte ich mir jetzt gut vorstellen, dass die Nachwelt wissen möchte, welche Leckereien Sie mir zugesandt haben in der Paketgröße XXL, frei Haus.

      • Lieber Herr Hund, ich würde keck eine Fabulöskombination vorschlagen, indem ich dem XXL-Paket einen Winzbüttenbrief beilegte. Das ein Leckereienpaket eine immense Herausforderung für mich ist, das werden Sie ja vermutlich ahnen, bei meiner Tropfzahnigkeit bei allem was herbsauersalzigscharf undoder bitterpfeffrig ist. Süßes hingegen gebe ich gerne ab.

      • Sie erschienen mir nie als Jemand, der Herausforderungen scheut. Ich würde mich dieser Herausforderung ja auch stellen, wenn ich erst den Brief lesen würde und dann …… mmmmmpffff! Vielleicht klappt das nicht gleich zu Beginn, aber HEY! sind wir Tiere?
        Leider nicht.

      • Dann fange ich halt doch mit einem Brief an. Ich kann ja nach einer Abbildung eines Kalten Hundes oder Tatzenkeksen suchen, die ich beifüge. Wenn Sie sich dann erst auf die Bilder stürzen, bevor Sie meine Buchstabensuppe goutieren, wissen wir, daß eine Vielzahl von Folgepäckchen notwendig ist, um das schnelle Verbeißen langsam abzutrainieren.

  2. Da hast du aber einen Text hingefüllert. Aber hallo. Da muss ich dreimal lesen & meine Nachhilfelehrerin anrufen.
    Werde ich dies jemals begreifen.
    Ich sage einfach mal Chapeau und lasse den Rest offen.

  3. Lieber Herr Hund, ich habe Ihren Text jetzt dreimal gelesen und bin sicher, es werden weitere dreimal folgen, so komplex erscheint er mir … Trotzdem möchte ich meinem ersten Gefühl, das auftauchte, mitteilen. Das Monneypennie sich offensichtlich zur Ruhe gesetzt hat, lässt bei mir das Bild eines inneren Wächters erscheinen, der seine Waffen nieder gelegt hat. Ich empfinde die grösste Krise (wenn man es denn so nennen will) immer dann, wenn meine alten, gut geübten Verhaltens- und Handlungsmuster nicht mehr greifen oder irgendwie nicht mehr passend für mich sind … Gestammelt lasse ich jetzt mal diese meine Worte so stehen. Herzlichst. Ihre Frau Coupar

    • Liebe Frau Coupar, Monneypennie ist noch gut dabei, die Gute. Und in mancherlei Hinsicht ist sie auch notwendig. Ich habe es etwas überspitzt. Macht man ja so in Essays. Vielleicht komme ich auf das Thema zurück.
      Und das mit der gröösten Krise, von der Sie sprechen, da bin ich ganz bei Ihnen und tatsächlich war ich in genauso einer Situation vor ein paar Jahren. Nur war es eben keine dramatische Zuspitzung und Auflösung sondern eine lange Zermürbung.
      Das ist Geschichte und ein wenig mit dem Beitrag aufgearbeitet.
      Freundlichst Ihr Herr Hund
      P.S. Sie stammeln nirgendwo.

      • Ich glaube schon, das ich Sie mit Monneypennie gut verstanden habe … Ohne sie? (oder er?) abwerten zu wollen in ihrer alltäglichen Funktion … Aber nun gut … Ich würde mich auf alle Fälle freuen, wenn von Ihnen weiteres darüber folgen würde. Freundlichst. M.C.
        P.S. Folgt auf Zermürbung nicht auch Auflösung? Frage ich mich …

  4. Das Absolute, das Krisen innewohnt, ist das was sie wertvoll macht.
    Alle Sinne geöffnet, weil jeder sofort abrufbar sein muss und doch alle geschlossenen, sonst ist das Überleben in Gefahr.
    Aber vielleicht habe ich Sie auch einfach nicht verstanden.

    • Um die zugespitzten Krisen ging es mir auch nicht und ich wollte nicht in Abrede stellen, dass Krisen uns nicht voranbringen könnten. Jedes Fussballspiel kann das Gegenteil beweisen. Wir lernen immer, wenn es um Alles geht.
      Ich glaub nur nicht, dass es NUR Krisen tun. Und zudem glaube ich auch nicht, dass Krisen als solche immer zu erkennen sind.
      Letzten Endes habe ich nur geschrieben von meiner Krise und wie ich es unter Anderem hinausgeschafft habe: weil die Geschichte anfing, mich zu langweilen.

  5. Ich glaube, du hast viel gelernt … jenseits der Deklination. Der Langeweile entgegen zu treten als ein funktionierender Weg.
    Heute Doors anders zu hören als früher kann eine tiefe Erfahrung sein. Aufstehen geht immer, denke ich.

  6. 1) Wenn uns nur Krisen voranbringen und uns etwas lehren, würde man die Freiwilligen mit angeschnallten Schiern oben auf die Streif stellen und ihnen einen Schubs geben.
    2) Aha, in diesem Kellerabteil sind also Deine Schimpfworte untergebracht.
    3) Sind die Borsten einmal abgekehr und der Putzeimer langweilt sich, dann mache ich Fenster und Türen auf und fahre auf Urlaub. Wenn ich zurückkomme, kann’s nicht schlimmer aussehen. Irgendwie also auch mal abseits des Schmutzes ausschlafen.
    4) Die Idee von der Weltherrschaft habe ich noch nicht abgelegt. Der Wind pustet mal durch mein Häuschen, Feuer verbrutzelt das eine, die Erde schüttelt und das Wasser putzt die Scheiben. Danach komme ich wieder heim.

    • 1) hat man das schon versucht?
      2) du solltest mal sehen, was auf meinem Dachboden zu finden ist (ganz zu schweigen von dem, was ich in einem Schweizer Schließfach deponiert habe)
      3) ich denk drüber nach
      4) bist du es, Ernst-Stavro?

      • 1) Aufzeichnungen dazu liegen im Schließfach gleich neben Deinem.
        2) Ich gehe davon aus, dass die Reise noch weitergeht.
        3) Ist natürlich keine Sache, die unbedingt zu empfehlen ist.
        4a) Die geputzten Fenster haben mich verraten. Stimmt’s?
        4b) Pfui!
        4c) Also bitte!
        4d) Wenn, dann bin ich die Katze.
        4e) Nein, nicht einmal die.

      • 1) das herauszufinden war mein Auftrag
        2) natürlich geht sie, doch nicht zu weit
        3) in dem Fall nehme ich das Alternativprodukt, bitte einpacken, ich habe es eilig, ich muss noch 4a-e beantworten
        4 a-e) zugegeben wollte ich dich erst nach deinen Zähnen fragen; ich hatte da so eine Vermutung.

  7. Aber hallo. SIE sind doch der Schriftsteller…das heißt: Sie hauen hier vollkommen eigene Texte raus. Was ich mache, ist ein bißchen besprechen und vorstellen – aber doch nichts eigenes schaffen. Von daher habe Sie weder Grund zur Tiefstapelei noch zum Abwärtsgang.

    • Es ging ja aber gerade um Sie. Und dafür, was Sie schaffen (holen wir dieses Schaffen einmal von seinem hohen Ross!), braucht es besondere Qualitäten: Gespür für die richtige Wahl und -sehr wichtig- Empathie für den Stoff. Das macht es jedes mal angenehm und ergiebig, Ihre Texte zu lesen.
      Freundlichst
      Ihr Herr Hund

  8. Eugen, Joseph oder Philipp…wer liegt Ihnen im Magen, auf der Seele, am Herzen?
    Mal schütteln wie ein Hund, der aus dem Wasser kommt und schon zerstiebt alles -:)))

  9. nichts erzwingen, Geduld haben, plötzlich werden die Gedanken in die Finger und Tasten schlüpfen und Sie werden zufrieden sein…..Ironie ist ja oft reiner Selbstschutz, um nicht verletzt zu werden….

  10. Guten Morgen, geehrter Herr Hund. Vielen Dank für Ihre überaus bildhaftklugen Ausführungen, denen ich interessiert gefolgt bin.
    Dass Sie den Vokativ von dominus (i.e. domine) ausgespart haben, erachte ich als aparthumoristisches Detail.
    Und die Doors mit einem ihrer hartnäckigeren Ohrwürmern ist ein Kracher. Den höre ich mir jetzt an nicht vergessend, dass das Lichtbild des Schopenhauergrabes Ihnen zugeeignet ist. Denn ich finde es sehr betrüblich, dass Sie die Bembelstadt besuchen werden, wenn ich sie gerade wieder verlassen habe…
    Jetztgleichaufliterarischenspurenflanierende Grüsse aus der grossartigen Stadt am Main

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