Rechter und linker Schuh – eine Paarbeziehung

So ein glückvolles Ensemble in Harmonie zu halten, ist nicht so ganz leicht. Die bereits bekannte Fellohrmütze, freiheitsliebend und individualistisch, hat ihren eigenen Kopf. Was sie so macht und auch mit mir, ich red ihr da nicht rein. Jedoch mit ihr allein bin ich noch lange nicht komplett. Das Bild, wie ich es sehe, hat weitere wichtige Details. Jedes einzelne will ich hier nicht vorstellen. Es kommt die Zeit dafür, versprochen.

Jetzt allerdings muß von der Gefährdung gesprochen werden. Es ist ja so ein Zusammenkommen stets eine sensible Angelegenheit. Und an den Rändern und Extremitäten scheint die Gefahr des Auseinanderbrechens am größten zu sein. Bei mir im Bereich der Füße, eine Entwicklung, die sich erst vor kurzer Zeit andeutete und nun mit aller Wucht hervorgetreten ist.

Die Füße und alles, was dranhängt, sind weit weg vom Zentralorgan, dem Kopf. Dieser war wohl abgelenkt (bzw. wie ständig beeinflusst von den phantastischen Eskapaden der Mütze) und deshalb unaufmerksam in Bezug auf das, was sich dort unten abspielte. Mit der Mütze in den Wolken, weit entfernt vom Boden der Tatsachen, kam nun das Oha! und schwer, weil so spät erkannt, ist an diesem Unglück etwas zu ändern, vermittelnd einzuwirken: denn rechter und linker Schuh wollen getrennte Wege gehen. DSCF5621 Ich spreche von meinen Schlappen, nicht sehr lange, so weit ich weiß, ein Paar, beide von mir liebgewonnen und nicht wegzudenken, In ihnen sicherstehend längst vertraute Gänge, Bett-Bad/Toilette-Küche, frühmorgens in der Dunkelheit, aber auch an Tagen ohne festen Plan, es heißt wohl schlurfend, das ganz bequem und keine kalten Füße. Am Abend zumeist der umgekehrte Weg, Küche-Toilette/Bad-Bett, das Licht gelöscht, sie blieben neben dem Bett, die Nacht hindurch, bis am nächsten Tag, der ritualisierte Gang sich wiederholte. Seit ich sie habe. Verlässlich. Schlappen_mit_Füssen_eins Ich bin wohl auch ein, zwei Male mit ihnen verreist und sie trugen mich am Meer durch den Sand, hier auf fremdem Feld, doch sicher, meine Schlappen, der rechte, wie der linke. Was an feiner, ohrwärmender Individualität mir meine Fellohrmütze ist, sind, seit ich sie habe (seit ich SO laufen kann), mir meine Schlappen eine sanft wiegende Verlässlichkeit, die mich erdet und auf den Boden stellt, mit der ich diesen nie unter den Füßen zu verlieren fürchten musste. Könnte das jetzt passieren? Was ist vorgefallen? Ich weiß es nicht

Ich kann sie nicht einfach fragen, meine Schlappen, und vermitteln. Ich bin nicht so verrückt, zu glauben, man könnte mit Schuhen sprechen. Obwohl, das mag gehen. Nur sie würden wahrscheinlich nicht zuhören. Wenn sie selbst nur miteinander sprechen könnten. Doch auch dazu fehlt es mir an Vorstellungskraft. Es wird etwas vorgefallen sein müssen, in der Nacht, wenn sie im Dunkeln neben dem Bett nebeneinander standen, oder am Tage, war ich aus dem Haus und sie alleine im Flur mit den anderen Schuhen, Stiefeln und Latschen. Denkbar wäre ebenso, dass bereits in ihrer Natur eine unvereinbare Gegensätzlichkeit angelegt war, die im Laufe der Zeit nur mehr schlecht als recht überspielt werden konnte. Im Grunde ist ja der eine Schlappen ein exaktes Andersherum für den jeweils anderen. Das ist ja keine vollkommene Identität und dieses Fremde ist immer da und wird dem anderen vorgehalten wie ein Spiegel. Nie ein gemeinsamer Weg, eher permanente Parallelität, nie einfach die Möglichkeit, die Plätze zu tauschen. Und warum dann nicht gleich eigene Wege gehen? Das war zu merken.

Zwar blieben bis zuletzt die Wege immer noch dieselben, Bett-Toilette/Bad-Küche und umgekehrt, ich bleibe auch weiterhin der Herr und schreite nach meinem Willen voran, doch es gab bei manchem Schritt dieses Zucken und leichte Ausscheren, als hielte einer den ewig selben Weg nicht weiter aus und versuchte, auszubrechen. Oder er war eben einfach das Nebeneinander mit seinem Partner leid. Zuletzt war es nicht mehr sehr angenehm, leicht torkelnd und schwankend in den Tag gehen zu müssen, so dass mir eine Beziehungspause für mein Paar Schlappen das Beste erschien.

Und wie eine glückliche Fügung war es da, dass mein Nachbar wohl von ähnlichen Turbulenzen betroffen war, so dass ich ihm, denn ganz ohne geht es nicht, der Winter naht und es frieren die Füße, einen Partnertausch vorschlug und er dem auch sofort zustimmte. Das ist nichts Unmoralisches dabei. Und es kann helfen. Außerdem ist es nur auf Zeit. Ich bin sicher, meine beiden Schlappen überwinden ihre Krise, denn mir selbst fehlt, ist nur einer nicht da, der geerdete Stand, den ich hatte, als beide sich noch vertrugen. Schlappen_mit_Füssen_zwei In Nachbars einem Schlappen ist es nicht dasselbe; es ist irgendwie nicht der gleiche Weg, Bett-Toilette/Bad-Küche und umgekehrt, auch wenn das Torkeln und Schwanken tatsächlich nachgelassen hat. Meine Schlappen zu meinem Weg. Andere haben ihre Gummistiefel. Zu meinen Füßen passen Schlappen, diese, allein diese. Die ein Paar sind, mit ein paar Problemen.

Es wird sich finden. Fellohrmütze sieht es im Übrigen genauso. Ha, als hätten Fellohrmützen eine Meinung. Das wäre ja verrückt. Wo ich doch weiß, sie haben nur Ideen und Phantasien.

Und auch dazu der passende Soundtrack:

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32 Gedanken zu “Rechter und linker Schuh – eine Paarbeziehung

  1. Ganz eindeutig. Deine Füße sind für Schlappen und nicht für Gummi gemacht.

    Ist Partnertausch bei Schuhen gerade in? Bislang kenne ich das nur von den Socken und dort ist es relativ unproblematisch. Wenn ich aber an verschieden hohe Absätze denke, dann werde ich doch ganz wankelmütig.
    Allerdings erklärt sich mir endlich, wie es zu den vielen Einzelexemplaren entlang der Straße kommt. Pilgerwege, um sich über Dinge – beispielsweise Beziehungen – klar zu werden, boomen ja nach wie vor.

    • Was das In angeht, so sucht man noch und wechselt eifrig durch. Und RTL ist auch interessiert und arbeitet an einem passenden Konzept: Sockentausch, Schlappentausch, Unterwäschentausch oder ganz was anderes….lassen wir uns überraschen.

  2. Es tut mir sehr leid, das lesen zu müssen, das mit den verschiedene Wege anstrebenden Schlappen. Aber ich habe einen, wenn auch bitteren Rat: Loslassen! Ich habe meine gezwungen, zusammenzuhalten. Ich habe sie zerschlappt damit. Ich bringe Ihnen mal ein Photo mit. Erbarmensvoll, ich sage es Ihnen. Und bin selbst ganz g’schamig, aber sie sind soooo bequem.
    Apropos g’schamig. Rosa, naja, sein und sein lassen, aber Plastik am Herrhundfuß? Sie sehen mich angemessen entsetzt. Feinstrügchende Grüße, Ihre Frau Knobloch.

    • Das Plastik ist ein Notnagel. Sobald die Beziehung wieder ihren normalen Gang geht, geht das Plastik auch wieder zurück….versprochen

      Auf das Photo bin ich allerdings gespannt.

      • Sobald die Beziehung wieder ihren normalen Gang geht? Lieber Herr Hund, es liegt mir fern, Sie diesbezüglich zu desillusionieren, aber einmal getrennt eingeschlagene Wege führen nur in 23,12% von Schlappenbeziehungen wieder zusammen. Ich würde den ihrigen natürlich wünschen, daß sie zu dieser Minderheit gehören, doch ich möchte Sie nicht naivhoffnungsfroh schlappohrend über die Blümchenbienchenflatterdingswunschwiese hecheln sehen, nur um dann harsch gegen den Baum der Realität zu krawummsen, in dessen kahlen Zweigen die ausgemusterten Schuhe aller desillusionierten Ewigbeziehungsgläubigen sachte im tristenschwachen Herbstwind schaukeln. Oh, das Bild ist aber wirklich trist. Mist.
        Versprochenes Photo folgt, ich Dussel habe die Lichtbildapparatur im Haus am Ende des Weges vergessen. Sichselbstsanfttadelnde Grüße, Ihre Frau Knobloch, Desillusionstrostwurststulle hinterlegend.

      • Rechts und links und ich darauf und mittendrin bilden wieder eine Einheit. Wir fanden die glückliche Lösung in einer gruppendynamischen Outdoor-Trampfelpfad-Therapie, über Stock und Stein, durch Bäche und Dickicht, so dass wir feststellten, die beiden unten an meinen Füßen und ich, wir bilden eine homogene Gemeinschaft, die Gefahren und Fusspilz trotzt; ich kann das nur jedem empfehlen.

      • Sie ahnen nicht, wie mich das freut zu lesen, lieber Herr Hund. Meine Zertanztzerschlapptenkaputtkameraden freuen sich sicher mit, wenn ich denen das nachher erzähle. Herzlichst, Ihre Frau Knobloch.

  3. Ein tiefes Aufatmen durchströmte mich.
    Ja, ich gebe es zu, ich habe die Bilder gezoomt und Ihre Socken kontrolliert.
    Nein, mein lieber Herr Hund, mir machen Sie nichts vor.
    Diese Socken sind akkurat und zeugen von Ihrem Stil, genau wie das wundervolle Lied davon zeugt.
    Und so nehme ich das Lied nun mit in die Oase meiner Badewanne und gehe Ihren Schuhgeschichten nicht auf den Leim. Ihr Kopf steuert auch die, welche sich weiter weg von ihm befinden.
    Herzlichst, Ihre AraBELLa

  4. Lieber Herr Hund, die Dramen, die Sie durchleben, sind existentiell. Wo kommen wir denn hin, wenn die Schlappen getrennte Wege gehen? Und vor allem bestürzt mich nun, dass die alte, liebgewordene Schlappe Seit an Seit mit so einem modischen, nagelpilzfördernden und zudem noch ROSAROTEN Teil rumschlappen soll. Ich weiß nicht, ob das ein gutes Ende nimmt. Haben Sie schon an die Einschaltung eines Mediators gedacht, der die beiden auf Augen- und Fußhöhe bringt? In bestürzter Sorge, kurz vor der Feierabendschlappheit, schreibe ich dieses.

  5. diese angebliche beziehung zu rosa gummi – ein strohfeuer! ganz sicher … er will sein linkes gegenstück zurück, der rechte schlappen. sobald es komisch riecht aus dem gummistück oder auch der feuchte boden zur rutschparty einlädt, ist er geschichte. phaa … rosa!

  6. diese angebliche beziehung zu rosa gummi – ein strohfeuer! ganz sicher … er will sein linkes gegenstück zurück, der rechte schlappen. sobald es komisch riecht aus dem gummistück oder auch der feuchte boden zur rutschparty einlädt, ist er geschichte. phaa … rosa!

    • er ist geschichte und wieder dem Nachbarn zugeführt, dem sie, auf eine nähere Begründung nicht eingehend, viel besser zu „Gesicht“ stehen. Zu mir passen meine Schlappen, die das jetzt auch gelernt haben. Wir sind glücklich.

      • oh wie erleichtert ich das lese 🙂 sehr gut. was doch ein paar tage dauernde getrennte wegstrecken aus hundsschlappen so machen!!! eine harmonische zeit wünsche ihnen! herzlich kerstin

  7. Ich muss gestehen, ja, ich kann es so sehr gut nachvollziehen. Da gab es diese rauhleder Turnschuh in rot. Anfangs in Rot. Später in immer spannend veränderten hellrottönen. Gott, was wurde ich angefleht diese Treter doch zu entsorgen. Aber wie hätte ich können. Flog ich mit ihnen nach Portugal. Kaufte ich mit ihnen doch morgens beim Bäcker meist Brötchen. Rannte ich mit ihnen doch mal einer Bahn hinterher und legte mich dermaßen auf die Fresse. Nein. Ich hätte es nicht freiwillig tun können. Nur unter Anordnung, Zwang und einer wirklich durchgelaufenen Stelle linke Seite unter dem großen Onkel. Nur so ließ ich sie gehen. Und denke immer noch gern an sie zurück. Bin da ganz auf des Herrn Hundes rechte Seite mit drückenden Daumen, das die beiden es noch ein wenig hinbekommen. So ein bis 2 Jahrzehntchen… herzlich, Ihre Frau Ahnungslos mit mittlerweile Turnschuhen in Braun (ohne Foddo)

    • Ihrem Daumen (der ausreichte, wo bei dem Thema der große Onkel vielleicht hätte passen sollen) sei Mitdank, lebe ich wieder in einer harmonischen Paarbeziehung. Wir haben uns fest vorgenommen, niemals, auch nahttechnisch nicht, auseinanderzugehen.

  8. Lieber Herr Schlapphund! Och nöö,bitte keine Crocoschuhe,oder wie die heißen,Sie wissen schon, dass die bei Fußschweiß Totenschädelzeugs ausschwemmen? Und ich dachte ,ich hätte gerade eben eine leichte Note (Fußschweiß) erschnuppert.In diesem Fall benötigen Sie keinen zweiten Schlappen mehr,,es ragt demnäx nur mehr der nackte Unterschenkelknochen hervor.Seyen Sie nicht sauer auf Ihren anderen abtrünnigen Schlappen,und üben Sie keinerley Druck aus. Der kommt wieder,der will Sie bloß auf die Probe stellen…… Vieles kommt wieder,wenn man es schafft auszuharren. Ansteckend hoffnungsvolle Grüße ,Mensch Päddra

    • Er kam wieder. Und tatsächlich habe ich Ihren Rat bis zu seiner glücklichen Wiederkunft beherzigt, bin barfuss zuhause unterwegs gewesen (doch zumindest in Socken), knochen- und schweißschonend; das häusliche Klima war deswegen auch keineswegs gefährdet für Atemwege: Was jetzt zu erschnuppern wäre, ist Frische. So frisch, wie die erneuerte Dreiecksbeziehung es sein kann.

  9. Pingback: Die zertanzten Schuhe | bittemito

  10. Herr Hund – Sie sehen mich untröstlich. Was soll ich Ihnen sagen?
    Schon die Farben des neu partnergetauschten Paares -> merke: „Rosa und braun, tragen nichtmal Frau´n“ (laut Kall Lackerfell oder so ähnlich).
    Schuhwerk wird hinlänglich seiner Gedanken und Gefühlen unterschätzt.
    Ich habe meine beiden wildledernen Halbstiefelchen gerade heute morgen nach ihrem ausgedehnten Sommerschlaf begrüsst.
    Sie fragen kann ich nicht, bevor sie richtig zu sich gekommen sind. Das besondere an ihnen ist nicht ihr Markenzeichen, sondern ihre Unterschiedlichkeit. Ich sah sie in einer Auslage stehen und schon wars um mich geschehen. Allein, der Erwerb schien am Preis zu scheitern. Aah, um 50% heruntergesetzt. Naja, leider noch immer ausserhalb der Ärmelschen Reichweite. Die weibische Seite in mir zischelte: probier sie doch wenigstens mal an. Ich tats. Und was soll ich sagen: es waren zwei verschiedene Grössen. Ich machte die Verkaufsangestellte darauf aufmerksam. Sie war tüchtig bemüht. Es blieb am Ende dabei: es gab von jeder Grösse nur noch diesen einen Schuh. Einen etwas grösseren linken und einen etwas kleineren rechten.
    Man redete, man bedauerte – man schaute auf die wildledernen Halbstiefel. Und wenn, frug die Geschäftsführerin, und wenn wir Ihnen nun nur einen Schuh verkaufen und den anderen hinzuschenken? Ich wars zufrieden, denn nun konnten ich mir das Feinstschuhwerk leisten.
    Dier linke grössere hat vorne ein klitzekleines Dellchen, dort wo kein Fusszeh mehr hinragt. Das ist Anlass für den kleineren rechten Schuh seinen Nebenschuh gelegentlich zu necken.
    Der linke, grössere nimmts gelassen, lächelt und sagt: „nichts ist perfekt auf der Welt.“
    So laufen sie nebeneinander her seit Jahren und tragen mich auf meinen Wegen.

    Vielleicht mögen Sie diese kleine (und dennoch wahre) Geschichte Ihren beiden Latscheschlappen spätabends vor der Lichtlöschung erzählen und sie damit zur Besinnung rufen.
    Sprechen dabei ohne jeglichen Vorwurf in Ihrer Stimme.
    Schuhe sind überaus feinfühlig.

    Wochenendnachmittäglichsonnigwarme Grüsse aus der Dunkelkammer auf dem Schwarzen Berg, Ihr Herr Ärmel

    • Sehr geehrter Herr Ärmel! Bitte entschuldigen Sie,dass ich mich kurz einmische.Bisher las ich Ihre Kommentare leicht infantil vor mich hinkichernd,aber das,das geht zu weit : „Die weibische Seite in Ihnen“, riet zum Anprobieren der Stiefel? – Pah! Dass ich nicht lache! Ich trage meine Schuhe bis sie auseinanderfallen,und ich besitze ganze vier Paar.Das ist nicht viel.Und ich bin ganz zweifelsohne weibisch.Ha!
      Ansonsten gefällt mir Ihre Geschichte außerordentlich gutUnd der kleine Größenunterschied der schnieken Stiefelchen, verleiht Ihnen sicher einen äußerst verwegenen Gang.
      Freundliche Grüße Mensch, Päddra

    • Sie wurde erzählt und gefiel. Ihre Geschichte trug tatsächlich zur Schlappenkatharsis bei. Und rechts und links läuft es sich besser die unebenen Wege, als einseitig hüpfend.
      Schlappen sind wirklich eine angemessene (philosophische) Einstellung zum Leben. Haben nicht etwa auch die Griechen die Schlappen erfunden, wie sie die Lehre von der Liebe zur Weisheit erfunden haben. Sollte es da nicht einen Zusammenhang geben?

      • Herr Hund, Sie werfen eine überaus bedeutungsschwere Frage in die Runde.
        Wer würde sich anmassen, diese ohne angemessene Denkmeditation in seiner Klause aus dem Stand zu beantworten…
        (Vielleicht mögen Sie im Bethmannschen Park in Bembelstadt ein wenig darüber sinnieren)
        Wir bleiben in dieser Frage im Gespräch – bis dahin sende ich Ihnen sonntagnachmittäglichsommersonnige Grüsse vom Schwarzen Berg

    • Sie war interessant. Gebe es zu, ich habe ein gespanntes Verhältnis zu Spinnen. Erst vorgestern war da eine riesenhafte (meine Angst ist ein vorzügliches Vergrößerungsglas) Winkelspinne. Knapp, sehr knapp bin ich Tod oder Wahnsinn entkommen.
      Nein, die Matinee war in mancher Hinsicht sehr aufschlussreich.
      Und ja, ich liebe auch Märchen.
      Sonntagmittägliche Grüße
      Ihr Herr Hund

  11. Seit ich im Garten wusele ist meine Spinnenangst verflogen. Hüpfte auf ein Wein Blatt, segelte zu Boden, krabbelte durch’s Gras und ward nicht mehr gesehen.
    Sollten also Spinnen ihren Weg kreuzen, pha egal, ich rette Sie.;-)

  12. Pingback: So wird ein Paar aus zwei Schuhen | Herr Ärmel: Fotografie und Text

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