365/57*

(* Urlaubsvertretung)

Zwischen_zwei_TextenTitel: Streifen zwischen zu viel Text.

Material: Wildfaser, Fusspilz und Latz (alles schlafend oder sich schlafen stellend), sowie zwei dicke Wälzer (Leibücherei Lüdenscheid, Rückgabe bis Juni 1997)
Format: variabel

(Mein letztes Werk ist das wohl radikalste meiner Schaffensperiode. Ich hoffe sehr, dass die darin zum Ausdruck kommende Auseinandersetzung mit der Diskrepanz zwischen ursprünglicher Natürlichkeit und Kultur die Kurzfristigkeit übereilter Kommentierung überdauern wird. Ich stünde für eine Podiumsdiskussion gerne zur Verfügung, anschließendes Banquet vorausgesetzt. Die Maischberger könnte ja moderieren. Bin für alles offen.)

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35 Gedanken zu “365/57*

  1. Herr Hund! Der arme Tischer! Können Sie vielleicht mal wieder dafür sorgen, dass der Arme LUFT bekommt und nicht immer mit dem Kopf nach unten von irgendwas erdrückt wird? 😉

    Die Hose ist der Hammer! 🙂

    • Ich mach große Kunst und Du fragst nach der Unterlage. Bin kurz davor, mir ein Ohr abzuschneiden. Oder die Haare, ein wenig und ohne Scheitel.
      Na gut, weil Du es bist. Ist Dekopapier, das wir für den Film verwendet haben (siehe Puppentheke).
      Gerade noch herzlichst
      Wuff

  2. Hätte ich nicht gerade noch das Schlagwort „Zivilisationskritik“ entdeckt, meine Empörung wäre nicht mehr in Worten auszudrücken gewesen. So halte ich inne und bremsbeschäftige mich mit der ewigen Frage: Was darf Kunst?
    Mahnende Grüße, Ihre Frau Knobloch, hoffentlich Tischer bald wohlauf wiedersehend.
    PS: Oder sind das vielleicht Trainingseinheiten für den bevorstehenden Drückdentischermarathon und Sie versuchen uns das als Kunst unterzujubeln? Steilfältchenrechtsnasenwurzelig fragend…

    • Für Tischer ist ja eine solche Auseinandersetzung mit Text im Grunde Aventiure.
      Was soll ich sagen, wenn Sie sehen könnten wie er hier vor sich hin schmatzt und kichert, würden Sie überzeugt sein, er hatte seinen Spass -seltsamerweise, wenn auch nicht ganz unmöglich- denn so schmatzt und kichert er jedesmal nach bestehen einer Aventiure, dass er also auch diese als gewonnen anssieht. Das Erstaunliche daran, es ist die erste, die er schlafend bestand.
      Er hat einen ziemlichen Dickschädel, beeindruckend.

      • Dann wird er die Schlaferey wirklich nur vorgetäuscht haben. Verblüffend. Ich hatte ja meine Bedenken, wegen der Drückdentischeraktion, aber nun bin ich beruhigt. DrückenSe ihn mal vorab von mir, Ihre Frau Knobloch, entfeinststeilfaltet.

  3. Erbitte die Innenraumtischwäsche in Streifen zu wandeln. Auch zur Atmungserleichterung von Herr Tischer.
    Bitte an die Requisite weitergeben.
    Line up.

  4. ich weiß ja, dass er nicht liest, weil text.
    aber wenn er nur so schlafend tut, könnte er sich nicht doch erschrecken?
    welche geschichten lasten denn da auf gesicht und hosenboden?
    herzlich sonnige grüße aus der seifenküche!

  5. Tischer als Buch-Burger: bitte mal bei Mcburgerdonaldking anfragen, ob werbemäßig interessiert, die rüsten doch gerade ihr Food in Edel auf…..
    Slogan: die drei neuen Mc-Wilden (Tischer, Hund und der urlaubsvertretene lz), die Medien werden sich drum reißen!
    Bitte einen Krauler mit einem Mittagsgruß an den Geduldigen weiterreichen….

  6. Lieber Herr Hund, Lüdenscheid, ausgerechnet Lüdenscheid?
    Dort wo ich große Teile meiner Jugend verbringen durft/musste, just jene Jahre, in denen Pubertät, jungmännischer Starrsinn und der Kampf gegen die Elterngeneration das Leben schwer machten. Die Leihbücherei Lüdenscheid bot da manche literarische Hilfe und Fluchtmöglichkeit. Also, wie kommt Tischer zwischen die Bücher aus Lüdenscheid? lg_jochen

    • Lüdenscheid ist der Ort aller meiner poetischen Untaten. Wenn Sie durch mein Oeuvre sich lesen, wird dieser Ort immer wieder begegnen. Sozusagen mein literarisches Utopia (habe gerade Ur-Opia geschrieben, auch nicht schlecht.)

      • Ob es eine Ver-Besserung darstellt, sich da durchzumühen, will ich nicht gesagt haben und mag etwaige Folgen auch nicht verantworten.
        Wir bewegen uns hier im ästhetischen Raum. Moralische Besserung, sofern Ihre Absicht darauf abzielte, darf daher kein Grund für solche Mühen sein.

        P.S. Werden Sie ebenso in Leipzig anwesend sein?

      • Ja, selbstverständlich; ich werde an allen Messetagen anwesend sein, zumindest physisch, denn ich weiss nicht wie lange die Frische des Geistes der Messe stand hält. Und … ich reise ohne Umweg über Lüdenscheid an. lg

  7. Will Kunst auch hin und her reißen? Das tut sie. Quasi zwischen Ursprung und Vertretung. Selbst wenn ihr Durst hättet, Entschuldigung, ich könnte das Wasser nicht reichen. So bin ich froh, dass einer dem anderen und ich beglückt im Zusehen.

      • Bei partout muss ich es wohl glauben. Ist ja fast schon wie ein Aufstampfen mit dem Fuß.
        Jedenfalls danke fürs Hinschubsen! Weil Freude kann man nie zu viel haben.

      • Da habe ich ebenfalls osternbezogene aber zugegeben wesentlich andere Assoziationen. Leider kann ich die nicht so einfach verschicken.
        Sei es drum, wir verblieben ja beim Freude haben.

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