Eine Theorie, ihr Scheppern und meine Leidenschaft für Körbchen

Die Frage: wie ich zum Bloggen kam?

Es folgt darauf naheliegend, wer bin ich eigentlich, dass ich blogge?

Sanguiniker, Phlegmatiker etc. Kapha, Vata, etc. Säfte und Ayurveda. Ich mache es mir da einfacher, angemessener. In mir sind sämtliche Peanuts angelegt, mehr oder weniger, irgendwo, doch alle vorhanden.

Irgendwo in mir die Weltverlorenheit und -ungläubigkeit eines Charlie Brown, seine Einsamkeit.
Irgendwo in mir die manipulierende Intelligenz einer Lucy, sowie der kleine Hang zum blauen Kleidchen.
Irgendwo die Bedürftigkeit und das Verschmuste von Linus. Ist Kissen. Ist Fellohrmütze. Ist Fräulein Schneefeld.
Irgendwo, mehr als Lücke, als Sehnsucht, das sture Talent eines Schröders. Am liebsten wäre ich nämlich Musiker, am nächsten käme dem….höre unten.

Dass ich anstrengend sein kann wie Peppermint Patty, das will keiner wissen noch erleben.

Das nur die Vordergründigsten.

Doch über allem, wen überrascht’s, ein Hund, anarchistisch, unbedingt und kompromisslos individuell, das Beste aus den Möglichkeiten machend. Den Rest erledigt die Phantasie und Vorstellungskraft – Snoopy.

Snoopy

Und dass aus all dem folgt, dass ich einen Vogel haben muss, ist offensichtlich. Die Theorie, sie scheppert, sie quietscht, weil sie nicht ganz passen will. Ich bin mehr. Ich bin weniger. Ich bin ganz anders.

Allein, es ist Annäherung an das, was ich Herr Hund nenne. Es ist nicht bloß Kostümierung, sicherlich nicht Täuschung. Es ist eine Akzentuierung. Wenn man so will, dann lass ich den Snoopy in mir von der Leine.

Es ist das Wahrste, das vorzuspielen, ich in der Lage bin.

Zum Anlass: saß am Fluß, zogen über mir die Wolken rechts nach links, vor mir ein Körbchen links nach rechts. Ich kann viel anfangen mit Körbchen, eine natürliche Schwäche für das, was in solch Körbchen zu finden ist. Ich greife zu, bekomme es zu fassen, hebe es an Land, finde darin nicht Moses, nicht Brötchen und Hundespielzeug, nicht das Herzhafte, das sich sonst in Körbchen finden lässt, sondern einen jungen Blog. In mir ist gleich geweckt der Mutterinstinkt. Den päppele ich auf, bis er sich selbst versorgen kann.t. Dann mache ich den Führerschein, bin weg im Fiat 500, das alles hier sich selbst überlassend. Ich sehe schon, die Follower wie Mäuse in meinem Blog herumtanzen, alles verwüstend. Das aber ginge mich nichts mehr an. Irgendwann.

Das die Legende. Es ginge aber auch eine profanere Erklärung. Die hineinzutippen in den Beitrag, lähmt mir die Finger, fällt mir außerordentlich schwer und stimmt auch nur zur Hälfte, höchstens und ich sage es mit einem Lieblingszitat aus einem Lieblingsfilm, „es geht nur ums Geschäft“.

Es wurde noch nach Tipps gefragt: Jedem und das gilt durchaus für andere „Geschäfte“ ebenso, folge dem Bellen in Dir, nimm diese Fährte auf und geh.

Das ist meine Philosphie, das ist das Scheppern und Rumpeln, weil es eben nicht so ganz funktioniert, so perfekt will und kann Leben gar nicht sein.

Advertisements

5 Gedanken zu “Eine Theorie, ihr Scheppern und meine Leidenschaft für Körbchen

  1. Die Peanuts zählen auch zu meinen Helden und bei virtuellen Geburtstagskarten ertappte ich mich unlängst dabei, dass ich immer auf eine Snoopy-Karte zurückgreife.
    Warum? Fragte ich mich.
    Darum! Sagte die innere Führungsriege, Frag nicht so dumm!
    Und was soll ich sagen?
    Ich setzte meine Sonnenbrille auf, obwohl es draußen Bindfäden regnete und schaute nach dem kleinen gelben Vogelkumpel und meinen Freunden.
    Ein feiner Eintrag!
    Wuff!😎👍

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s