Zum ewigen Frieden

Den Feinden nicht, die es darauf ankommen lassen, doch Freunden und mir Wohlgesinnten, bevor es unschön werden kann, überkommt mich eine Wut oder ein Zorn, dass ich Grasbüschel ausreißen möcht‘ oder Gesichter mit Schnee einreiben, die Zähne bereits gebleckt, zum Sprünge bereit, lege ich nahe, zu meiner und der Situation Befriedung, ein Wort auszusprechen, das mich immer schon mit Sanftmut erfüllte, so ein Gehorch&Kommando-Wort, ein Sei-Wieder-Gut&Lieb-Wort, dessen Wirkung ich mich nie jemals habe entziehen können (und wollen), der rot anlaufende Welpe, der ich war, nicht, der ausgewachsene Herr Hund ebenso wenig, das Wort

SPÄTZLE

und für den Fall der Eskalation, dem kurz vor Entladung, wenn es also nicht nur Büschel von Gras, sondern schon welche von Gänseblümchen oder blonden Haaren sind, nahezu völlig von Sinnen und gerade eben noch zugänglich einem, dem letzten Wort, dann

SPÄTZLE MIT SOSS

und es beruhigt sich in meinem Blut das Kochen auf Normalmaß,

das Knurren, das dann noch zu hören, ist nurmehr Hunger und Appetit, aber kein Zeichen von Feindseligkeit.

Das als freundschaftlicher Rat zum ewigen Frieden mit Herr Hund.

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