Keiner aus der Menge

Ich bin kein Experte. Und das ist auch gut so:

Wenn aus Streifen Kunst wird, werden aus Kunst Streifen:

365 X (Kunst aus Streifen) = Y (Streifen) = Z Tischer (Anmerkung: das ist nur eine behelfsmäßige Formel. Kunst kennt das eigentlich nicht)

Kunst liegt immer -Korrektur- Kunst, aus der Tischer hervorgehen liegt immer schon Wildheit zugrunde. Kunst schafft das Hintertürchen, wo sie rauskann. Einer, der so eine Wildheit hat ist niemals -vollständig- einer aus der Menge. Wo er aber sich in einer Nähe zu einer Menge befindet, am Würstchenstand, in einem Cafe, in Rimini zum Beispiel, da wird etwas und das kann Kunst werden.

Kunst ist tischerartig. Hier der „Wilde“, da die Welt, Mengenwelt, Welt, die Kunst, weil sie Angst vor ihr hat, einrahmt und in Museen hängt, wie sie Tischer in Gehege und Zwinger samt ihrer Wildheit verlegt und verblassen läßt.

Und dann ist da einer, der ist nochmal eine andere Art von Tischer, nämlich einer mit Text.

Der Tischer, der mich hat, denn man kann einen Tischer nicht haben, er ist es ja, der sich dazu in eine Gnade versetzt hat, einen zu dulden, macht sich bekanntlich nicht viel aus so Worten.

Jedenfalls, spannende Sache, ist also dieser so ein Tischer mit Worten, in denen das Rabaukige, Unbezähmbare und bisweilen Unbelehrbare eines Tischers zum Ausdruck kommt.

Wenn Natur in unverstellt nicht mehr so ganz um einen herum ist bzw. man kein Naturgestreifter aus dem Dschungel oder den sibirischen Weiten ist, dann bleibt noch die Kunst, wenn sie das Wilde in sich hat und es nicht verleugnet, weil sie etwa lieber am Würstchenstand oder im Museum sein will (wie etwa ich), dann ist sie überhaupt Kunst.

Zum Schluss noch eine Gleichung: Kunst = Aventiure

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XXI. Lamm-Chi

Die Welt ist schön.
Die Welt ist kompliziert. Und schmerzt.

Der eine poetische Seele hat, weiß das. Wenigstens eine poetische Seele kennt, der einen Marcel hat. Wesentlich ist Marcel ein Poet, ganz klar. Da sind wir, die wir ihn kennen, uns einig. Selbst unser Gestreifter hat da eine Ahnung, dass es so sein könnte. Marcel würde schreiben (und wie), die Welt ist schön, obwohl sie so kompliziert ist. Darüber, daß das nicht immer gewußt wird mit der Schönheit, dass gerade darin Komplikation und Schmerz liegen.

Sagt man eigentlich „hat eine poetische Seele“? Oder ist Marcel nicht vielmehr gänzlich eine poetische Seele, mit einem flauschigen, meist weißem Fell drumherum? So oder so, Schreiben kann Marcel nicht. Technisch gesehen ist er also kein Poet. Es ist wegen der Arme, wegen der Hände. Eine Kleinigkeit, ein nicht weiter erwähnenswertes Detail.Es macht keinen Unterschied.

Nun ist unser Marcel seit ein paar Tagen krank. Es war zu erwarten. Schafe mit so einer Disposition bekommen das manchmal. Es ist ein wenig wie Migräne, wie florentinischer Schüttelfrost. So, als wäre sein empfindsames Herz nach außen gekrempelt. Und auch nicht mehr hinter einem Brustkorb geschützt. Unmittelbare Empfindung. Allergrößte Sensibilität. Die ganze Welt auf einmal. Er, das kleine Schaf, wehrlos.

Das Herz eines Poeten kennt die Antworten und Wahrheiten. Der Kopf verwaltet sie bloß, der alte Hausmeister Rechen- und Wortschieber. Wenn man jetzt aber diese Krankheit hat, das Lamm-Chi, ist alles offen, eine Wunde, die sich nicht schließen will. Die ganze verwirrende Welt unvermittelt unbegreiflich, ohne in Gedanken und Worte zusammenregistriert zu sein, drängt auf ihn ein.

Tischer natürlich wollte sich vor Marcel stellen und die Welt davon abhalten, seinen Bruder zu überfluten. Lieb. Welt ist nur überall. So gut es geht, aber von allen Seiten, Tischers Mut reicht da nicht aus.

Doch geht es vorbei, eine Weile noch. Und wirklich hat Marcel heute nach ein wenig Tolstoi verlangt. Er lächelt auch schon wieder. Wir verspüren Erleichterung. Wir wollen aber nichts riskieren und haben deshalb, bis Marcels Herz sich wieder eingekrempelt hat, ihn so gut es geht, in die Fellohrmütze gewickelt.

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Die isoliert ganz gut. Zusammen mit der Strickjacke stürmt nicht mehr allzu viel auf unser Lämmchen ein. Das Wenige, das doch, Tischer zeigt ihm seine Streifen.

Und Marcels Muse und große Liebe? Sie hält, obwohl es ihr nicht leicht fällt, Abstand. Er darf, solange das Lamm-Chi anhält, nicht in zu große Erregung verfallen. Gerade die Liebe hat so einiges davon. Ein einfaches Händchenhalten und Marcels Herz könnte …………………………..

Bald aber kann Hand und Herz wieder freigegeben werden. Für seine Liebe. Für Madeleine.

Für die Welt, die so schön und kompliziert ist.

Mein Beitrag zu seiner Aktualität und Dringlichkeit

Dieses Buch, das ich hier kurz erwähnen will, führte in gnadenlos guter und effektiver Weise mir eine Aktualität vor Augen, die ich in der Form, literarisch aufgearbeitet, nur selten in die Hand bekommen habe, eindringlich, ich kann es nicht anders sagen, existentiell und wie ein Schlag ins Gesicht, stelle ich mir vor, um dann keineswegs überraschend auf die brennende Frage, die sich als eine Krise herausstellte, eine genial einfache Antwort parat zu haben, indem es mir half die mir bereits seit Stunden lästige Fliege in ihre Elementarteilchen zu zerlegen und mir so gestattete, in aller Ruhe mit der Lektüre meiner Wolverine-Comics fortzufahren.

In dieser Hinsicht unterwerfe ich dankbar mich der Größe und aktuellen Bedeutung eines Werks, das zwar noch nicht gelesen, aber doch wenigstens in die Hand genommen seine poetische Kraft zeitigte. Und hier schon, ohne auch nur eine Seite aufge-, allerdings einen Unruhestifter erschlagen zu haben, zeigt sich ein nicht zu unterschätzender Nutzen dieses Buchs. Alles Weitere wird man sehen.

Nach Wolverine.

XX. Wegen ES, verschollen für einen Tag und wir ganz doll traurig.

Das wird jetzt keine Geschichte. Wie auch? Ohne ein Abenteuer darin. Darum, ich fasse mich kurz: uns ist traurig und unkomplett zumute. ES macht nur Freude, so richtig, wenn zusammen am Stück. Doch er hat sich von dem heutigen Tag abgewendet. Weil er ES mag, aber es ja nicht sein darf für einen Vollwilden, so offiziell und feierlich. Dann noch dafür einen ganzen Tag. Und die Anorakträger, die vielleicht an der Tür klingeln. Da bleibt unser Gestreifter lieber versteckt. Den findet keiner. Und er irgendwo kauert und lauert, um morgen dann ganz bestimmt, den neuen Tag anzuspringen, kurz allerdings, weil es wäre ja ein Donnerstag und da legt er sich gleich wieder hin. Doch die Welt wüsste erstmal, er ist immer noch der Alte. Und so bliebe er bis zum Wochenende eingerollt in seiner Höhle, aber das uns wohlige Grummelgrunzen, das würden wir hören und er könnte verortet werden, Den heutigen Tag allerdings, da ist es ruhig wie zwischen zwei Tropfen. Da ist er verschollen. Ein Rundum und Völlig Getarnter, abwesend für die Welt. Ihr braucht eure Satelliten gar nicht anschalten. So fix und weit sind die nicht. Und die Welt für diesen Tag? Die schnauft jetzt durch. Weil morgen wieder vielleicht, am Wochenende da bestimmt, da wird sie gejagt und geschüttelt, bis eine Aventiure herausfällt. Wahrscheinlich hat sie den Tag deswegen eingeschoben. Atempause. (Im Übrigen, an „Luschenputtel“ wird gearbeitet. Es ist ein wenig wie Archäologie. Der ganze Text muss sorgfältig und genau von all den „Äääähs“ und „Ööööhs“ befreit werden, die so ein Tischer-Text zwangsläufig mit sich bringt. Sonst ist der ja nicht lesbar.)

Hunds Lektüre: Monika Maron, „Pawels Briefe“

Ein Lehrer früher, Kraußkopf mit Namen, der wollte einmal von uns das Gegenteil von gut wissen und ein Teil sagte böse, ein Teil sagte schlecht. Kraußkopf sagte aber, alles nicht richtig, gleichgültig wäre das Gegenteil. Das blieb mir in Erinnerung. Warum aber vieles andere nicht? Jedenfalls, in gewisser Hinsicht mochte, was er behauptete, stimmen, da gab ich ihm recht, wenn damals auch nicht gleich und sofort. Ich habe ihn gemocht, aber er war schwierig. Und ich bin selbst immer schon ein Dickkopf gewesen.

Wie komme ich drauf?

Mancher mag ja meine Absichten kennen. Und was diese Absichten angeht, so muss ich mich langsam in ein paar Dingen üben. Ich sollte damit beginnen, über Bücher zu sprechen, die ich für gut halte. Über andere werde ich kein Wort verlieren. Etwa, weil sie schlecht wären? Nein. Für einen guten Leser kann es kein schlechtes Buch geben. Es kann für einen guten Leser nur Bücher ohne Belang geben.

Warum sollte ich über etwas sprechen, das mich nichts angeht, das mich kalt lässt? Das muss übrigens nicht am Buch liegen, dass es nicht berührt. Für den Leser mag das Gegensatzpaar gut-gleichgültig gleichermaßen gelten. Man wird erst zum guten Leser. Oder eben nicht.

Was das Gleichgültige betrifft und das Schlechte, so könnte ich auch anders reden. Wenn ich von gleichgültig spreche, dann weil mir zunächst das Wichtigste erscheint, ob mich eine Geschichte packt, die Sätze mich ansprechen – ohne, dass ich gleich auf den Sinn dahinter käme und ich mich einverstanden erkläre mit dem, was der Autor sagt, oder eben nicht und sofern ich es verstehe. Ich frage mich auch nicht, wie hat er das gemacht. Das kann noch kommen, muss aber nicht.

Ein wichtiges Kriterium ist, ein gutes Buch muss lebendig sein.

Mir ist Aktualität kein Auswahlkriterium (aber auch kein Ausschlusskriterium). Bevor ich mit anderen über ein Buch spreche, suche ich erst einmal das Gespräch mit dem Buch. Wie unter Menschen kann es dauern und braucht es die richtige Stunde für solch eine Vertraulichkeit. Und ein gutes Buch kann warten. Wie der gute Leser.

Im Übrigen ist das alles höchst subjektiv und wahrscheinlich allein der Tatsache geschuldet, dass ich zu langsam bin, um aktuell zu sein. Ich werde also, das sei hier gleichmal gebeichtet, bei einem, der das kann, up-to-date zu sein, ein wenig tricksen müssen. Bitte verratet mich dann nicht, dass ich das gewollte Buch gar nicht kenne und nur improvisiere. Überzeugend werde ich ihm sagen, „es wurde in der XYZ gut besprochen“ und die Verantwortung dafür weiterreichen, sollte es nicht gefallen.

Doch wenn ich den Leser kenne, so wird sich auch das Buch finden, das zu lesen die Zeit ist.

Welchen Leser kenne ich nun am besten? Mich selbst. Selbst dann jedoch finde ich für mich nicht immer das Richtige. Manchmal aber schon. Und habe ich solch ein Buch gelesen, dann kann ich es empfehlen, einem Leser, der ein wenig so ist wie ich selbst. Dann sage ich zu ihm, …

…“das würde ich lesen“ -und es klingt dabei mit-, „wenn ICH es nicht schon gelesen hätte“. Das weiß ich, weil ICH es bereits gelesen habe. Vertrauenssache, wenn er meinen Geschmack kennt und ich dabei ganz ehrlich bin und noch euphorisch genug, dann wird er das Buch schon nehmen.

Die folgende Empfehlung ist an mich gerichtet und an den mir nicht ganz Unähnlichen, doch zumindest wird einer das lesen, der wenigstens mich ein wenig kennt und meinen Geschmack für nicht ganz mißraten hält, was sich in die eine wie andere Richtung sich noch wird ändern können.

Denn, dies noch und dann empfehle ich, ich mag Geschmack bewiesen haben, wird es mir jedoch an den rechten Worten fehlen, so wird mir das alles nichts nutzen und die Empfehlung im Sande verlaufen, ich bliebe damit dem ich sie gegenüber ausspreche gleichgültig, denn nicht jeder gute Leser versteht auch mit Worten umzugehen. Ich mag das hoffen, es möge mir im Falle des Scheiterns dann wenigstens bleiben, ein guter Leser zu sein oder ich wäre weder das eine noch das andere.

Meine erste Empfehlung:

Monika Maron, Pawels Briefe (Suhrkamp-Fischer, 1999, mein Exemplar: Gewicht, 342 Gramm, 204 Seiten, 20 Lesezeichen)

„Mein Großvater stand jeden Morgen als erster auf und servierte jedem seiner Kinder ein Frühstück; für Bruno Tee, Kaffee für Marta, Milch für Hella, Kakao für Paul. Auch als seine Kinder erwachsen, sogar wenn sie arbeitslos waren, und er selbst Arbeit hatte, kochte mein Großvater ihnen, sofern sie früh genug aufstanden, ihre Getränke, und das, wie Hella beteuert, nicht nur an den Sonntagen, sondern wirklich an jedem Tag. (…) Diese Szene aus dem Leben meiner Mutter gehört seit jeher zu meiner Vorstellung von Glück.“, S.25

Wann kann man sagen, dass eine Spurensuche gescheitert ist? Maron versucht in in ihrem Buch, ihren Großvater in ein Leben zu bringen, das sich für sie sinnhaft erinnern ließe. Pawel Iglarz, konvertierter polnischer Jude, der mit seiner Frau Josefa zu Beginn des 20.Jahrhunderts nach Berlin übersiedelt, als Schneider sein Auskommen für sich und seine Familie findet, um 1939 wieder nach Polen ausgewiesen zu werden, 1942 wird er von seiner Frau, die kurz darauf stirbt, getrennt, kommt in das Ghetto Belchatow und wird mutmaßlich bei Belchatow in den Wäldern erschossen oder kommt im Vernichtungslager Kulmhof um. Das sind Eckdaten, das ist kein ganzes Leben „weil man ihn gehindert hatte, es zu Ende zu leben“.

Die Schwierigkeit allerdings ist die, hinter dieser Tragödie sich das „normale“ Leben zu vergegenwärtigen, dass ihr Großvater und seine Frau „Glück“ erfahren haben, den ganzen Menschen zu erkennen.

Und Maron nimmt sich der Aufgabe an und lässt so ein (mögliches) Portrait ihrer Familie entstehen. Sie kommt allerdings immer wieder an den Punkt, zu hinterfragen, wieviel davon Verklärung ist, wieviel Idylle.

„Schon wieder die Idylle? Oder die fatale Asymmetrie der Begriffe? Was verstehe ich von einem Glück, das sich im Überleben erfüllt?“, S.55 Was kann Sie wissen und wie es beurteilen, die sie in einer anderen Lebenswelt aufwächst und in ihren Versuchen auf die Erinnerungen anderer zurückgreifen muss. Und immer wieder die Neigung, die (großen) Lücken mit eigenen Weltvorstellungen zu füllen. Es läuft darauf hinaus, dass Erinnerung immer schon Interpretation ist, deswegen jedoch nicht weniger wahr.

Doch wenn da eine noch größere Lücke sich auftut, weil eine ganze Generation für einen verloren ist, wie holt man sich da die Erinnerungen und weiß, so wird es gewesen sein. Und wie sehr kann man sich verlassen auf das Zeugnis Dritter, selbst bei denen, die einem nahestehen, die doch ihrerseits Vorstellungen und ganz eigene Erinnerungen haben, „Interpretationshoheit“, wie es Marons Mutter Hella für sich in Anspruch nimmt.

„Kindlichen Ich-Erzählern in der Literatur, sofern sie nicht durch eine besondere Begabung legitimiert sind wie Oskar Matzerath oder sofern sich der Bauchredner, als dessen Puppe sie agieren, nicht zu erkennen gibt, begegne ich fast immer mit Widerwillen; autobiographischen Kindheitsbeschreibungen mißtraue ich ganz und gar, meinen eigenen auch. Ich erinnere mich wenig an meine Kindheit und habe trotzdem eine genaue Vorstellung von ihr. Wie die meisten Menschen habe ich mich in meinem Leben hin und wieder gefragt, warum ich wohl geworden sein könnte, wie ich bin, und habe mir zu verschiedenen Zeiten verschiedene Antworten gegeben. Vielleicht habe ich dabei die kleinen Szenen und flüchtigen Skizzen den großen Gemälden geopfert, die ich mir in wechselnden Stilarten von meiner Kindheit gemalt habe.“, S.166

Es ist nicht allein die Frage, wen vorzufinden in der Vergangenheit möglich ist, sondern auch, ob es am Ende nicht allein die Person ist, die man vorzufinden die Absicht hatte. Und so ist die Frage für Maron, glaube ich, nicht so sehr, ob für sie die Spurensuche, die sie bis nach Polen und den Lebensstationen ihrer Großeltern führt, erfolgreich ist, sondern, ob sie es hätte überhaupt sein können.

„Ich neige dazu, den Zufällen und spontanen Entscheidungen der Vergangenheit zu unterstellen, sie seien insgeheim schon immer einem sich viel später offenbarenden Sinn gefolgt, und ich befürchte, es könnte ebenso umgekehrt sein: weil man das Chaos der Vergangenheit nicht erträgt, korrigiert man es ins Sinnhafte, indem man ihm nachträglich ein Ziel schafft, wie jemand der versehentlich eine Straße ins Leere gepflastert hat und erst dann, weil es die Straße nun einmal gibt, an ihr beliebiges Ende ein Haus baut.„, S.13

Mir ist beim Lesen öfters der Gedanke gekommen, dass wenn es Antworten sind, die wir suchen, wenn wir uns erinnern wir die Fragen finden, die nötig sind. Für unser Leben. Und die Erinnerung derer, die nach uns kommen.

Dieses Buch habe ich mit großem Interesse gelesen, dieses Buch, in dem sich Maron auch mit ihrer Mutter Hella, einer überzeugter Kommunistin, auseinandersetzt, die, Monika war bereits auf der Welt, Karl Maron heiraten sollte, später Innenminister der DDR.

Nach „Animal Triste“ das zweite Buch von Maron, das mich überzeugen konnte. Es kam zur rechten Zeit.